Presse
Posen, Piff Paff und Proporz: hier ist unser Pressespiegel!
“Irems Text ist nicht nur poetisch, sondern auch unbequem, ehrlich und mutig. Sie spricht über Alltagsrassismus in Deutschland, darüber, nie „weiß genug“ zu sein, über das Gefühl, immer zwischen Welten zu stehen. Das wurde nicht nur mit dem Titel, sondern auch mit Standing Ovations von 1.800 Menschen in der Chemnitzer Stadthalle belohnt.”
Ayse Irem erdichtet sich den Meistertitel
“Dass Ayşe Irem ausgerechnet in Chemnitz auftritt, verleiht diesem Abend ein eigenes Gewicht. Eine Stadt, die einst zum Symbol rechter Aufmärsche wurde, wird zum Schauplatz eines anderen, leiseren Triumphes. Auf dieser Bühne steht eine junge Muslima und spricht über Rassismus, Zugehörigkeit, Sichtbarkeit. Es ist mehr als ein Sieg. Es ist ein Zeichen, dass sich etwas verschiebt, wer hier spricht – und wem zugehört wird. Ayşe Irem ist die erste Muslimin, die diesen Titel gewinnt, die erste Migrantin, erst die dritte Frau überhaupt. Zahlen, die erzählen, wie lange es gedauert hat, bis solche Stimmen gehört werden – und dass sie nun bleiben, hoffentlich.”
Festivalbeginn SLAM25 – Interview mit Birdy vom Spektakel Kollektiv
“Insgesamt sei die Poetry-Slam-Szene in Ostdeutschland aber eher unterrepräsentiert, sagt Birdy. Das habe mit der Größe der lokalen Szene zu tun, die im Vergleich vielfach kleiner sei, was wiederum eine Frage von Infrastruktur und Kulturförderung sei. "Dadurch waren wir ostdeutschen Slam-Poetinnen und -Poeten oftmals gar nicht so breit vertreten." Auch deshalb habe man die Meisterschaften in die Kulturhauptstadt und damit "alle mal nach Ostdeutschland holen" wollen.”
Spektakel der Extraklasse – ein Verein holt Meisterschaften des Poetry Slam nach Chemnitz
“Chemnitz galt bisher nicht als Hochburg des Poetry Slam. Eine Initiative, seit kurzem als Verein registriert, ändert das mit bemerkenswertem Tempo.”